Mittlerweile laufen die Ermittlungsverfahren wegen der Blockade auf der Stint-Brücke am 11. April, als Neonazis durch Lüneburg marschieren wollten.Wie angekündigt, wird die „Aktion: Lüneburg SchülerInnen gegen Rechts“ die Betroffenen unterstützen. Auf einem BlockierInnen-Treffen soll mit der Unterstützung eines Rechtsanwaltes ein gemeinsamer Umgang mit der aktuellen Situation gefunden werden. Dazu laden mehrere Gruppen aus dem „Bündnis für Demokratie/Netzwerk gegen Rechts“am Mittwoch, den 12. August 2009, um 19:00 Uhr in den Raum R16 der Universität Campus Rotes Feld (Wilschenbrucher Weg 67) ein.
„Die brutal formulierte Post von der Polizei schüchtert verständlicherweise erstmal ein. Doch persönlich oder per Post gegenüber der Polizei aus zusagen belastet – egal was versprochen wird – in der Regel unfreiwillig einen selbst oder andere. Zudem trägt man keine Nachteile davon, wenn man vom aus Funk und Fernsehen bekannten „Recht zu schweigen“ Gebrauch macht.“, rät Jonas S., Sprecher des Kreis- und Stadtschülerrats zum Abwarten. So sei es notwendig sich für das weitere Vorgehen juristischen Beistand zu holen und sich am besten mit anderen Betroffenen zu besprechen. „Da bietet das BlockiererInnen-Treffen eine große, nach solchen Aktionen sonst seltene, Chance!“, führt Jonas abschließend aus.
Angehörige neofaschistischer Organisationen und Parteien, Teilnehmer von neofaschistischen Veranstaltungen, Aufmärschen oder Konzerten haben zu dieser Veranstaltung keinen Zutritt.